Tarn (Frankr.) 2009
Das geTARNte Tagebuch 2009
Kursfahrtsbericht MSS 12: Kanufahren
Tag 1 (sonnig, warm):
Hallo liebes Tagebuch. Heute war es also soweit… 16 tapfere Schüler der MSS 12 wagten sich auf die abenteuerliche Fahrt in die Tarnschlucht. Was uns erwartete, war uns nicht klar. Wir fuhren freitags abends ab. Nach 12 Stunden mehr oder weniger (eher weniger) angenehmer Fahrt im Bus, kamen wir ins sonnige Südfrankreich. Nachdem wir unsere (Feld-)Bettchen und Zelte bezogen hatten, ging es schon aufs Wasser. Mit den Kanus ein Stückchen Fluss aufwärts.Paddelübungen waren angesagt. Jedoch war nach einem kurzen Stopp an der ersten Attraktion der Tarnschlucht, dem Sprungfelsen, der Tag schon wieder fast zu Ende. Flussabwärts wieder zum Camp und Essen fassen. Anschließend noch an unseren Strand, die untergehende Sonne und den Rest des Tages genießen.
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Tag 2 (sonnig, warm):
Hallo liebes Tagebuch. Heute ging es erst richtig los. Unsere erste große Tagestour von unserem Camp zu dem kleinen Örtchen Saint Enemie stand auf dem Tagesplan. Was anfangs ein ruhiges Gewöhnen an die Boote war, entwickelte sich zu einer Wasserschlacht. Es dauerte nicht lange, bis die ersten von uns Wasserkontakt hatten. Bei der sengenden Hitze machte das den Schwimmern aber nichts aus. Nachmittags erreichten wir schließlich Saint Enemie und hatten noch ein wenig Zeit uns ein bisschen umzusehen. Nach 1-2 Stunden Aufenthalt holte uns Herr W. ab und brachte uns ins Camp zurück. Abendessen und wieder den abenteuerlichen Tag ausklingen lassen.
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Tag 3 (bewölkt, warm, aber windig):
Hallo liebes Tagebuch. Nach 2 Tagen Paddlerei wurde uns ein wenig Abwechslung angeboten. Eine weitere Attraktion der Schlucht sind die unterschiedlichen Höhlen. Wir entschieden uns für die Abseilhöhle. Also kurz gesagt Berg hinauf laufen und dann innen drin wieder runter. Das ganze dann frei in der Luft an einem Seil baumelnd. Adrenalin pur. Keine Sorge.. nasse Füße bekamen wir erst richtig als wir aus der Höhle durchs Wasser watend wieder raus mussten. Bis allewieder am Fuß des Berges waren verging aber doch einige Zeit. Den Rest vom Tag zusammen sitzen und chillen, diesmal aber nicht am Strand sondern wegen kühlerem Wetter im Materialzelt, welches uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.
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Tag 4 (sonnig, warm):
Hallo liebes Tagebuch. Heute ging es wieder aufs Wasser. Wir wurden mit dem Bus ein Stück Fluss aufwärts gebracht. Dort machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zum Camp. Wie schon am 2. Tag kam es auch heute zu heftigen Kämpfen, bei denen so manches Kanu kenterte. Doch auch heute war man innerhalb kürzester Zeit wieder trocken, dank dem sonnigen Wetter. Nachdem wir schließlich wieder am Camp angekommen waren, duschten wir und gingen noch in eine neue eröffnete Pizzeria. Nach gutem Essen, unterhaltsamen Beisammensein und kurzer Besichtigung des Dorfes machten wir uns wieder auf den „Heimweg“ zum Camp. Was jetzt folgte ist wohl jedem klar. Gemütlich zusammen sitzen und miteinander den Tag Revue passieren lassen.
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Tag 5 (sonnig, warm):
Hallo liebes Tagebuch. Obwohl es heute das Wetter durchaus möglich gemacht hätte paddeln zu gehen, entschieden wir uns etwas anderes zu machen. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Die eine ging in die Kriechhöhle, die andere in die Schlammhöhle. Wir wollten noch einmal Höhlenfeeling erleben. Dazu mussten wir uns natürlich auch ausrüsten. Dass wir in den Anzügen dann Teletubbies glichen machte uns wenig aus. Nach den Höhlen ging es an den Strand, die Sonne genießen, bis wir schließlich zum Grillmeister degradiert wurden. Nach dem äußerst schmackhaften Essen, welches wir zubereitet hatten, saßen wir noch bis lange in den Abend hinein zusammen und erzählten uns von dem heutigen Erlebnissen.
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Tag 6 (sonnig,warm):
Hallo liebes Tagebuch. Und schon sind wir an unserem letzten Tag angekommen. Was wir an diesem Tag machten war jedem von uns klar: PADDELN! Wie schon am 4. Tag wurden wir ein Stück Fluss aufwärts am Ufer abgeliefert und fuhren zum Camp zurück. Mit einem Stopp am Sprungfelsen kühlten wir uns zum letzten Mal im Wasser der Tarn ab. Am Camp angekommen starteten wir die Aufräumaktion. Alle packten an und so schafften wir es rechtzeitig bis zum vereinbarten Zeitpunkt alles blitzblank zu haben. Anschließend packten wir unsere 7 Sachen und ließen das Gepäck zum Bus bringen. Abschied von der Tarnschlucht nehmen und mit einem wesentlich bequemeren Bus die Heimfahrt antreten. Obwohl wir alle traurig waren wieder heim zu fahren, war die Gesamtstimmung im Bus recht gut. Schließlich hatten wir 6 Tage Spaß und erlebten Natur(-kultur) pur.
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Danke an alle, die uns eine solch abenteuerliche Kursfahrt ermöglicht haben.
Gruß die MSS-12-Tarnfahrer























