5. Klasse Steinbach
Kennenlernfahrt der 5. Klassen nach Steinbach am Donnersberg
Die Busfahrt nach Steinbach und die Wanderung auf den Donnersberg
Am Mittwoch um 8:30 Uhr luden wir unser Koffer und Taschen in den Bus und als alle ihr Gepäck verstaut hatten, fuhren wir Richtung Steinbach. Im Bus herrschte eine unruhige Atmosphäre und kurz vor dem Ziel verfuhren wir uns. Als wir dann in der Jugendherberge ankamen, stellten wir unser Gepäck in den Keller und bekamen ein Lunchpaket.
Danach ging es wieder auf den Hof und nach dem Durchzählen liefen wir los auf den Donnersberg, den mit 676 Metern höchsten Berg der Pfalz. Es war eine sehr lange und trotz des nicht so sonnigen Wetters eine schöne Wanderung durch den Wald. Oben angekommen sahen wir den Ludwigsturm, erst ging die Klasse 5a hinauf, dann die 5b, man hatte eine schöne und weite Aussicht. In einer Gaststätte machten wir eine Pause und auf dem Rückweg verliefen wir uns kurz, fanden aber schnell den richtigen Weg wieder. Nach ca. 5 Stunden kamen wir endlich wieder an und waren darüber sehr froh, denn uns taten die Füße weh.
Die Jugendherberge
Die Zimmer in Steinbach waren eigentlich schön, bis auf manche kahle Wände; aber die meisten waren schön gestrichen. Das Essen an sich war in Ordnung. Die Außenanlage war schön mit vielen Spielgeräten. Es gab auch ein Fußball-, Basketball- und Volleyballfeld. Für uns gab es zwei Essensräume für die 5a und einen für die 5b. Wir hatten 2er-, 4er-, 5er- und 6er-Zimmer zur Auswahl. Insgesamt war es sehr schön.
Nach der sechsstündigen Wanderung zum Donnersberg bekamen wir endlich die langersehnten Zimmerschlüssel. Wir gingen in unsere Zimmer und bezogen die Betten. Um 18.00 Uhr gab es Abendessen. Als Vorspeise hatten wir Salat, dann Tortellini und zum Schluss leckeren Vanillepudding. Nun ging es wieder in die Zimmer. Um etwa 21.35 Uhr kam eine anonyme Frau in den Flur und zeterte herum, dass wir schleunigst ins Bett gehen sollten, obwohl wir noch eine Viertelstunde lang draußen sein durften. Bis 22.30 Uhr durften wir noch lesen. Um kurz vor Mitternacht schliefen wir endlich ein.
Das Keltendorf
Am zweiten Tag gingen wir in das Keltendorf, das gleich neben der Jugendherberge liegt. Das Eingangstor hat zwei Türme, die aus Holz gebaut sind. Als wir dort angekommen sind, haben wir gleich die vielen altertümlichen Häuser gesehen. Eine Frau hat uns begrüßt und uns eine Stunde durch das nachgebaute Dorf geführt und dabei viel über die Kelten erzählt.
Die Kelten lebten ca. 1800 v. Chr., sie ernährten sich von Korn, das sie anbauten und Vieh, das sie als Bauern hielten. Alle Kelten sprachen keltisch, doch fast jeder Stamm hatte einen eigenen Dialekt. Sie fälschten die Münzen der Römer und tauschten mit ihnen Waren wie Salz, das damals wertvoller war als Gold. Die Kelten mussten viele Inhalte, wie z.B. ihren Familienstammbaum, auswendig lernen, da sie nichts aufgeschrieben haben. Die Häuser der Kelten wurden hauptsächlich aus Weiden, Haselzweigen, Holzbalken und Lehm gebaut. In diesen Häusern besaß nur das Oberhaupt ein Bett.
Nach der Führung hatten wir Gelegenheit, in Arbeitskreisen einige Handwerkstechniken der Kelten selbst auszuprobieren. In einer nachgebauten Schmiede konnte man Münzen gießen und prägen. In anderen Gebäuden wurde Töpfern, Filzen und Weben angeboten, auch Pfeile konnte man bauen. Das Keltendorf hat uns sehr gut gefallen, wir würden gerne noch einmal kommen.
Spiel- und Sportnachmittag
Am Nachmittag des zweiten Tages gab es einen Sport und Spiele – Gruppenwettbewerb. Zur Einteilung der Gruppen stellten wir uns in einer Reihe auf, es wurde von 1 – 6 durchgezählt, so entstanden die Gruppen mit je 10 Schülern. Jede Gruppe gab sich einen eigenen Namen, da gab es die „Zehn Zwerge“, „Die fantastischen 10“, „Popstars“, „Die Kaffeebohnen“, „Fantastic Ten“ und „Die Pfefferkörner“.
Beim Spiel „Der magische Teppich musste man über einen festgelegten Weg auf die andere Seite gelangen. Dabei war die Schwierigkeit, dass man den Weg nicht wusste.
Beim Spiel „Luftballonparkur“ musste man folgende Aufgabe bewältigen: Zwei Kinder mussten einen Luftballon zwischen sich tragen. Man durfte ihn aber nicht mit den Händen transportieren.
Beim Spiel „Die Flussüberquerung“ musste man eine schwierige Aufgabe bestehen: Neun oder zehn Kinder mussten über fünf Kisten innerhalb von zehn Minuten gelangen; wenn ein Körperteil „in den Fluss“ (auf den Boden) fiel, musste man von vorne anfangen. Zum Schluss mussten die Kinder zusammen mit den Kisten über die Ziellinie gelangen.
Nach Abschluss der Spiele hatte jede Gruppe Punkte angesammelt. Diese Punkte sollten später bei einem Quizabend vermehrt werden. Dort gab es wieder verschiedene Stationen. Bei einer musste „Stadt, Land, Fluss“ gespielt werden, bei einer anderen mussten Begriffe mit Pantomime dargestellt und erraten werden. Auch die Montagsmaler waren mit einer Station vertreten. Jede Gruppe konnte so versuchen, den Punktestand vom Nachmittag zu verbessern. Manche Fragen waren echt schwierig, aber es hat doch allen sehr viel Spaß gemacht. Nach Abschluss der Quizrunde verbrachten wir noch eine kurze Zeit auf unseren Zimmern, während die Lehrer die Ergebnisse auswerteten. Dann endlich war es soweit und die Siegerehrung konnte beginnen. Als Preise gab es verschiedene Süßigkeiten. So ging ein anstrengender Tag zu Ende, der jedoch allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse









