Peter „die Katze von Moskau“ Matheis:
D e r Handballer unter den Fußballern. Glänzte lange Jahre als pfeilschneller Außen bei der ruhmreichen TS Rodalben bis in die damals drittklassige Oberliga. Seine Sprintstärke holte er sich übrigens bei seiner zweiten Hauptsportart – der Leichtathletik (Bestzeit 100 m: 11,9), die er hauptsächlich aus Gründen der Geselligkeit (3. Halbzeit?) ausübte. Wie „Rakete“ von Janowsky darf auch „die Katze“ seine Schnelligkeit im Tor ausspielen (Idealposition für Sprinter). Seine erfolgreichste Zeit erlebte er übrigens beim SV Fortuna Ulmen, mit dem er in 5 Jahren viermal aufstieg!!! (Man feierte sich quasi immer in die nächste Klasse) In seinem russischen Exil zeigte er in der Moskauer Stadtliga beim Unisportclub Moskau seine katzengleiche Gewandtheit, die ihn noch heute als Torwächter auszeichnen. Im Dahner Exil schließlich knüpft der echte Rodalber heute an seine erfolgreiche Trainerzeit an (trainierte elf Jahre als Oberliga-Jugendtrainer den TSR, anschließend die 1. Herrenmannschaft des TSR, ebenfalls in der Oberliga, jetzt den TV Dahn).
Die Stärken im Tor hat sich der Exil-Dahner wohl in seiner Zeit in Russland als Auslandslehrer (oder Agent?) erworben: Ruhe, Abgeklärtheit, Reaktionsschnelligkeit, antizipierendes Wesen; er steht immer schon da, wo der Gegner erst hinschießt und hat eigentlich nur eine Schwäche: Hohe Bälle übers Tor erreicht er kaum.

