OWG | Otfried-von-Weißenburg-Gymnasium Dahn

Karl-Heinz „der Fels“ Knöller

Seine fußballerische Ausbildung genoss er in der harten Schule der Sickingerhöhe, beim SC Weselberg. Wer sich dort durchsetzt, braucht vor dem Leben keine Angst mehr zu haben. Er durchstand die E- und D-Jugend als Torwächter oder rechter Verteidiger, hatte auch danach noch Spaß am Fußball, aber aufkommende Sehschwäche und aufziehendes Talent als Flötist (Querflöte) verhinderten eine weitere Karriere. Dennoch ließ er seiner eigentlichen Liebe weiterhin freien Lauf, wenn auch nur in Schul- und Studentenmannschaften. Vor allem die Mainzer Wohnheimsmannschaft profitierte von Knöllers Stärken, die da wären: robust im Zweikampf, ohne Angst, steht wie ein Fels in der Brandung, Kopfball (jedoch nur bis die Brille kam) – also alles essentielle Fußballtugenden der Sickingerhöhe. Schwächen sieht Karl-Heinz in seiner fehlenden Schnelligkeit („gebremstes Tempo“) – er bevorzugt im Fußball also eher das Adagio. Als weiteren Makel (aber nur rein erfolgsorientiert gesehen) führt er das allzu stark ausgeprägte Mitleid mit dem Gegner an. Diese Lektion hat er wohl nicht aus dem Fußball-ABC des SCW. Heute hält er sich immer noch regelmäßig fit mit Schwimmen, Joggen und Rasenmähen.

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