Am Dienstag , dem 22.06. 2010 fand in der Aula des Schulzentrums Dahn eine Aufführung der „Fabulae delirae oder: Die Märchenwelt steht Kopf“, eines lateinischen Theaterstücks nicht nur für Lateiner statt. Die trotz der WM-Fußballübertragung zahlreich erschienen Zuschauer wurden von den Akteuren prächtig unterhalten und sparten nicht mit Applaus. Manch Erinnerung an längst vergangene Lateinstunden wurde geweckt; durch viele Übersetzungen und aufgrund der Handlung, die auf bekannten Märchen basiert, konnten die „spectatores“ der „fabula“ recht gut folgen. Zahlreiche Lacher des Publikums waren Beleg dafür. Das Stück von Walfried Schubert wurde von den betreuenden Latein-Lehrkräften des OWGs (Neu, Knöller, Harde) unter Mithilfe der Schüler der halbjährigen AG etwas „aufgepeppt“ und aktualisiert, wobei sich die 7.- und 8.-Klässler durch zahlreiche kreative Einfälle gut einbrachten. So wussten am Ende der verwickelten Handlung schließlich alle um die verheerende Wirkung eines „cibus Hamburgensis a Mc Donaldo factus“ auf einen gefräßigen Wolf (und vielleicht nicht nur den ?!), dem selbst ein „Underberger“ (!) nicht mehr helfen konnte und der schließlich unter den Klängen von Ennio Morricones „Spiel mir das Lied vom Tod“ von den „histriones“ (Schauspielern) in den „Hades“ verabschiedet wurde.
Vielen Dank noch einmal von den Lateinlehrern an den Einsatz und die Spiel- und Lernfreude ihrer Schüler, ohne die eine solch tolle Aufführung in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen wäre.

Histriones:
Franziska Disque und Hjördis Holze (Feen)
Jonathan Heuckelbach (Junge, Technik – großen Extra-Dank dafür noch ´mal)
Felix Kerner, David Müller, Jonas Speidel, Manuel Haynes (Zwerge)
Tobias Burkhart (Rotkäppchen – Rubricappula)
Anne Burkhart (Großmutter und Hexe Brutala)
Anna-Lena und Fabian Reichert (Graetula et Haensulus)
Philip Schwinghammer (Guter und böser Wolf – lupus probus et improbus
